Massenkonzentration

Die Massenkonzentration gibt an, wie viel Masse eines Stoffes in einem Volumen Gas enthalten ist — in der Emissionsüberwachung fast immer als Milligramm pro Kubikmeter (mg/m³). Praktisch alle Emissionsgrenzwerte der TA Luft 2021 und der BImSchV sind Massenkonzentrationen.

Entscheidend: die Bezugsbedingungen

Eine Konzentrationsangabe ist nur mit Bezugszustand vergleichbar: trockenes Abgas im Normzustand (273,15 K, 101,3 kPa) und — bei Verbrennungsprozessen — ein definierter Bezugssauerstoffgehalt. Ohne diese Normierung ließe sich jeder Grenzwert durch simples Verdünnen der Abluft „einhalten” — genau das schließen die Bezugsbedingungen aus.

Umrechnung ppm zu mg/m³

Messgeräte zeigen oft Volumenanteile (ppm). Die Umrechnung: mg/m³ = ppm × molare Masse (g/mol) / 22,414 (Normmolvolumen). Beispiel NO₂ (46 g/mol): 10 ppm ≈ 20,5 mg/m³. Verwechslungen zwischen ppm und mg/m³ gehören zu den häufigsten Fehlern in Emissionsberichten — Plausibilisierung gehört zu jeder Emissionsmessung.

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