- Spezielle Schadstoffe
Cyanwasserstoff (HCN)
HCN
Blausäure ist ein hochgiftiges Gas, das bei verschiedenen industriellen Prozessen entsteht. Es blockiert die Zellatmung.
Emissionsquellen
- Galvanik
- Kunststoffindustrie
- Verbrennung
- Chemische Synthese
Gesundheitsgefahren
- Hochgiftig
- Blockiert Zellatmung
- Kann tödlich sein
Grenzwerte
Gültige Emissionsgrenzwerte nach TA Luft
TA Luft
3 mg/m³
Emissionsgrenzwert
Arbeitsplatzgrenzwert
2,1 mg/m³
AGW / MAK-Wert
Geeignete Reinigungsverfahren
Diese Verfahren eignen sich zur Abscheidung von Cyanwasserstoff (HCN)
Alkalische Wäscher
Thermische Oxidation
Katalytische Oxidation
Was ist Cyanwasserstoff (HCN)?
Cyanwasserstoff (HCN), auch Blausäure, ist ein farbloses Gas mit Geruch nach Bittermandeln. In der Abluft tritt es in der Galvanik und Härterei, bei der Acrylnitril- und Kunststoffverarbeitung sowie in metallverarbeitenden Prozessen auf.
HCN ist ein hochgiftiges Atemgift, das die Zellatmung blockiert; schon geringe Konzentrationen sind gefährlich. Emissionen sind nach TA Luft streng begrenzt.
Cyanwasserstoff (HCN)-Grenzwerte im Überblick
| Kennwert | Wert |
|---|---|
| TA Luft 2021 — Emissionsgrenzwert | 3 mg/m³ |
| Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) | 2,1 mg/m³ |
Welcher Grenzwert konkret gilt, hängt von Anlagenart, Massenstrom und Bezugsbedingungen ab. Die rechtssichere Bewertung übernimmt unsere unabhängige Abluftberatung, der Nachweis der Einhaltung erfolgt über Emissionsmessungen.
Cyanwasserstoff (HCN) aus der Abluft entfernen
HCN wird alkalisch ausgewaschen oder thermisch zerstört: alkalische Wäscher, thermische und katalytische Oxidation sind die geeigneten Verfahren.
- Alkalische Wäscher
- Thermische Oxidation
- Katalytische Oxidation
Als herstellerunabhängige Berater wählen wir das Verfahren ausschließlich nach Ihrem Bedarf. Einen Überblick über die Verfahren gibt unsere Seite zur Abluftreinigung; bei oxidativen Lösungen sind RTO-Anlagen, thermische und katalytische Nachverbrennung relevant.
Häufige Fragen zu Cyanwasserstoff (HCN)
Welcher Grenzwert gilt für Cyanwasserstoff (HCN) nach TA Luft?
Nach der TA Luft 2021 liegt der Emissionsgrenzwert bei 3 mg/m³. Der konkret anzuwendende Wert hängt vom Massenstrom und den Bezugsbedingungen der Anlage ab.
Wie hoch ist der Arbeitsplatzgrenzwert für Cyanwasserstoff (HCN)?
Der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) beträgt 2,1 mg/m³ nach TRGS 900.
Wie wird Cyanwasserstoff (HCN) aus der Abluft entfernt?
Geeignet sind Alkalische Wäscher, Thermische Oxidation sowie Katalytische Oxidation.
Wer prüft die Einhaltung der Grenzwerte für Cyanwasserstoff (HCN)?
Die Einhaltung wird über akkreditierte Emissionsmessungen nachgewiesen. Stooss Abluftconsulting begleitet Sie herstellerunabhängig von der Bewertung über die Verfahrensauswahl bis zur messtechnischen Abnahme.
Beratung zu Cyanwasserstoff (HCN)
Wir beraten Sie zur optimalen Abscheidung und Einhaltung der Grenzwerte.
Bereit für Ihr Projekt?
Lassen Sie uns gemeinsam die optimale Lösung finden.